UNESCO-Weltnaturerbestätten sind seltene Orte von aussergewöhnlicher Bedeutung. Weltweit gibt es nur wenige Landschaften, die diese Auszeichnung tragen – bekannte Namen wie die Galapagosinseln, das Great Barrier Reef oder der Grand Canyon gehören dazu. Auch die Tektonikarena Sardona ist Teil dieses erlesenen Kreises.
Die Tektonikarena Sardona erzählt von den gewaltigen Kräften der Gebirgsbildung. Durch die Kollision von Kontinenten wurden bis zu 300 Millionen Jahre alte Gesteinsschichten über deutlich jüngeren Fels geschoben. Gletscher, Wind und Wetter haben diese Bewegung freigelegt und die Oberfläche geformt. Sichtbar wird ein geologisches Paradox: Die Gipfel sind älter als das Gestein unter ihnen – die Berge scheinen auf dem Kopf zu stehen.
Die alpine Landschaft mit den Tschingelhörnern, dem Piz Segnas, dem Piz Sardona und dem Segnasboden bildet eine zentrale Inspirationsquelle für Gaudenz Danuser. Ihre archaische Ruhe, ihre Linien und Spannungen prägen seine fotografische Auseinandersetzung mit diesem einzigartigen Naturraum.
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Schimmer, Unesco Sardona, 2025 -
Tschingelhoerner, Verruca No I, 2023 -
Tektonikarena Sardona, Tschingelhoerner , 2025 -
Piz Segnas, 2020 -
Tschingelhoerner, Mountain leak, 2017 -
Crestasee, Reflektion No1, 2022 -
Plaun segnas sut No II, Unesco Sardona, 2020 -
Streiflicht, Tschingelhoerner, 2024 -
Il Fil, Cassons Flimserstein, 2022 -
Tgina, Unesco Sardona, 2022 -
Bargis, Flimserstein, 2025 -
Plaun segnas sut No IV, Segnasboden, 2020 -
UNESCO Sardona, Oasis of peace, 2022 -
Plaun Segnas Sut No I, Unesco Sardona, 2020 -
Tschingelhoerner, Unesco Sardona, 2020 -
Piz Segnas und Atlas, Smokestack, 2021 -
Plaun segnas sut No V, Unesco Sardona, 2020 -
Rosa Punkt, Unesco Sardona, 2021 -
Tschingelhoerner, Segnesboden, 2018 -
Plaun Segnas sut No III, Unesco Sardona, 2020 -
Tschingelhoerner, 2011