Stilles Chaos zeigt Natur als Struktur. Äste, Sträucher, Moose und Gräser verwachsen zu dichten Gefügen, in denen sich Wachstum, Zeit und Zufall überlagern. Die Fotografien lösen sich von der Vorstellung der Landschaft und richten den Blick auf eine offene Ordnung — ohne Zentrum, ohne Hierarchie, geprägt von Spannung und Verdichtung. Trotz dieser Dichte sind es Orte von großer Stille und Ruhe.